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Reiseleitung in Ungarn, in Budapest - Ihr Partner für die Ungarnreise Letzte Aktualisierung am 4. September 2010 |
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Der schönste Park von Budapest liegt auf einer Schüttinsel inmitten der Donau. Die Länge der Margareteninsel beträgt 2,5 Kilometer. Der überwiegende Teil der ca. 10000 Bäume sind Platanen. Grünanlagen, Freizeit- und Sporteinrichtungen machen die Margareteninsel so beliebt. Es gibt keinen motorisierten Verkehr, mit dem Auto darf man nur von der Árpádenbrücke her und nur bis zum Parkplatz auf die Margareteninsel fahren. Deshalb machen wir die Stadtführung auf der Margareteninsel zu Fuß.
Den Burgpalast baute man im 18.Jh. auf der Ruinen der mittelalterlichen königlichen Resdenz im barocken Stil. Leider wurde er am Ende des II.Weltkrieges fast vollkommen zerstört und mußte von Grund auf erneuert werden. Heute wird der Burgpalast in Budapest nicht mehr als Regierungszentrum benutzt, drei kulturellen Institutionen, das Budapester Historiche Museum, die Nationalgalerie und die "Széchenyi" Nationalbibliothek sind hier untergebracht worden.
Die Festung von Buda wurde nach dem blutigen Mongoleneinfall im 13. Jh. erbaut. Dieser mittelalterliche Bau kam durch die 150 jährige Türkenbesatzung und durch die Befreiungskämpfe langsam herunter. Nach einer langen friedlichen Periode wurde die Burg im Januar 1945 erneut zerstört. Die heutige Fischerbastei ist eine Aussichterasse mit romantischen Türmchen, ein Ziel mit herrlichem Panorama über Budapest für unsere Stadtführung. Sie errichtete man vor kaum 100 Jahren auf mittelalterlichen Mauerresten. Trotz ihres kriegerischen Namens hat die Fischerbastei weder militärische Funktion noch ist sie historisch von großem Interesse. Der Name Fischerbastei soll daher stammen, daß in alten Zeiten die Zunft der Fischer diesen Abschnitt der Burg verteidigte. Von hier ist der Blick über die Donau auf Pest besonders schön.
Das älteste Gotteshaus
(aus dem 13. Jh.) im Burgbezirk ist die
Liebfrauenkirche,
im Allgemeingebrauch Matthiaskirche. Diesen populären Namen erhielt sie, weil
hier der legendäre König Matthias Corvinus zweimal getraut wurde. Die Kirche
erlebte einiges durch die Jahrhunderte. Sie war in der Türkenzeit die
Hauptmoschee der Stadt, die Türken ließen ihre Ausstattung entfernen. Nach der
Befreiung benutzte die deutsche Bevölkerung sie als Pfarrkirche. 1867 wurden
Kaiser Franz Josef I. und die Kaiserin Elisabeth in der Liebfrauen- Matthiaskirche zum
ungarischen König und Königin gekrönt. Der letzte Umbau der Kirche erfolgte
zw.1873-1896 unter der Leitung vom Architekten Frigyes Schulek. Wo es möglich
war, rekonstruierte er die ursprünglichen Struktur- und Schmuckelemente der
Matthiaskirche. Wo er
jedoch keine sicheren Anhaltspunkte hatte, entwarf er selbst Neues.
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