Reiseleitung in Ungarn, in Budapest - Ihr Partner für die Ungarnreise                                           Letzte Aktualisierung am 4. September 2010

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Pußta - Party mit Reitervorführung

 

 

Pußta und Pferde sind die Symbole Ungarns  -  Zeitdauer von Budapest ca. 8 Stunden 
 

Jahrhundertelang waren die Hirten der Pußta und ihre Pferde das Symbol Ungarns.  Ihre Tracht hat sich bis heute nicht geändert.  Die Beschäftigung mit Pferden kann in Ungarn auf eine sehr lange Tradition zurückblicken.  Heutzutage gibt's in der Pußta eine große Anzahl von kleineren- größeren Reiterhöfen,  wo Reitersportbegeisterten Touristen etwas Besonderes erleben können.  Versuchen Sie aber bitte nicht sofort, alles diesen kühnen Reiterhirten gleichzutun !

 

 

Unser Reiterhof liegt etwa 80 Km südöstlich von Budapest entfernt.  In dieser gepflegten Anlage werden wir mit Pußta - Schnaps  (Pálinka) und  Salzgebäck empfangen.  Mit einer Pferdekutsche entdecken wir die Gegend und besuchen einen alten Bauernhof.  Bei einem traditionellen Reitervorführung werden wir die Reitkunst von den Pferdehirten (ung. csikós) bewundern.  Zum wohlverdienten landtypischen Mittagessen wird Wein serviert.  Damit unser Kesselgoulasch noch besser schmeckt, spielt eine Zigeunerkapelle Lieder aus ungarischem und internationalem Repertoar.
 

 

 

 

 

 

Über die Pußta (Tiefebene ung. Alföld) im Allgemeinen:

Das Wort Pußta bedeutet in der ungarischen Sprache unbewohntes Öde-Land oder Steppe.  Für die Pußta ist typisch das weite unbewohnte Land.  Diese stille Pußta Landschaft erstreckt sich auf der östlichen Hälfte Ungarns und mit Ausnahme von einigen größeren Siedlungen ist ziemlich dünn angesiedelet.  Es gibt paar schöne Städte hier auch, wie Kecskemét, Debrecen und Szeged. 

Bei der Entstehung der heutigen Fonn der Puszta spielte der Mensch in den vergangenen Jahrhunderten eine wesentliche Rolle. Der Urzustand hat sich gewaltig verändert.  Einst, vor tausend Jahren bestand das Pußta Gebiet aus Steppe und Sumpfland, wo in den Teichen und Flüssen eine Menge Fische lebten und die Waldgebiete an Wild sehr reich waren.  Die Hälfte dieser Tiefebene wurde durch die Flüsse jedes Jahr überflutet.

Vor etwa 1100 Jahren nahmen die Ungarn das eindruckvolle Land in ihren Besitz und bauten Dörfer.  Durch die Verwüstungen von den Mongolen (im 13.Jh.) entvölkerte sich die Pußta wieder.  Im 18. Jahrhundert, nach der Vertreibung der Türken nahm die Tierzucht einen Aufschwung im ganzen Ungarn, auf den unendlichen Wiesen der Pußta weideten Pferde, Vieh- und Schafherden.  Die altungarischen Haustiere waren: Steppenrinder, Zackelschafe, Mangalica-(Fett)Schweine und die Krausfedergänze. 

Erst im 19.Jh. wurden die unberechbare Flüsse der Pußta reguliert und begradigt.  Man baute Dämme um das Land vor Hochwasser zu beschützen.  Gleichzeitig wurde das Wasser aus der Sümpfe durch Kanäle abgeleitet und die natürlichen Wasserflächen beseitigt.  Um das Gebiet für die Tierhaltung zu nutzen, brannte man viele Waldgebiete ab.

 

 

 

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