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Reiseleitung in Ungarn, in Budapest - Ihr Partner für die Ungarnreise Letzte Aktualisierung am 4. September 2010 |
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Über die Pußta (Tiefebene ung. Alföld) im Allgemeinen: Das Wort Pußta bedeutet in der ungarischen Sprache unbewohntes Öde-Land oder Steppe. Für die Pußta ist typisch das weite unbewohnte Land. Diese stille Pußta Landschaft erstreckt sich auf der östlichen Hälfte Ungarns und mit Ausnahme von einigen größeren Siedlungen ist ziemlich dünn angesiedelet. Es gibt paar schöne Städte hier auch, wie Kecskemét, Debrecen und Szeged. Bei der Entstehung der heutigen Fonn der Puszta spielte der Mensch in den vergangenen Jahrhunderten eine wesentliche Rolle. Der Urzustand hat sich gewaltig verändert. Einst, vor tausend Jahren bestand das Pußta Gebiet aus Steppe und Sumpfland, wo in den Teichen und Flüssen eine Menge Fische lebten und die Waldgebiete an Wild sehr reich waren. Die Hälfte dieser Tiefebene wurde durch die Flüsse jedes Jahr überflutet. Vor etwa 1100 Jahren nahmen die Ungarn das eindruckvolle Land in ihren Besitz und bauten Dörfer. Durch die Verwüstungen von den Mongolen (im 13.Jh.) entvölkerte sich die Pußta wieder. Im 18. Jahrhundert, nach der Vertreibung der Türken nahm die Tierzucht einen Aufschwung im ganzen Ungarn, auf den unendlichen Wiesen der Pußta weideten Pferde, Vieh- und Schafherden. Die altungarischen Haustiere waren: Steppenrinder, Zackelschafe, Mangalica-(Fett)Schweine und die Krausfedergänze. Erst im 19.Jh. wurden die unberechbare Flüsse der Pußta reguliert und begradigt. Man baute Dämme um das Land vor Hochwasser zu beschützen. Gleichzeitig wurde das Wasser aus der Sümpfe durch Kanäle abgeleitet und die natürlichen Wasserflächen beseitigt. Um das Gebiet für die Tierhaltung zu nutzen, brannte man viele Waldgebiete ab.
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