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Reiseleitung in Ungarn, in Budapest - Ihr Partner für die Ungarnreise Letzte Aktualisierung am 4. September 2010 |
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Allgemeine Informationen über den Plattensee ( ung. Balaton ):
Mit einer Wasseroberfläche von fast 600 Quadratkilometer ist der Balaton ( Plattensee ) der größte See Mitteleuropas. Er ist sehr flach, erwärmt sich deshalb rasch und lockt ca. 5 Monate im Jahr Badetouristen an. Seine Länge beträgt ca. 78 km, seine Breite zwischen 3 und 12,5 km die Uferlinie beträgt 195 km und die durchschnittliche Wassertiefe etwa 3,5 m. Bei der Halbinsel Tihany ist der See mit 1,5 km am schmalsten. Dort verläuft auch die Personen- und Autofähre. Vor Tihany ist der Plattensee allerdings 12,2 m tief.
Obwohl hier früher ein Meer wogte, ist der Balaton kein Rudiment dieses Meeres, sondern mit seinen zwölftausenden Jahren noch verhältnismäßig jung. Niederschläge füllten eine geologische Senke auf, die in alten Zeiten noch weitaus größer war. Im Vergleich zu vielen europäischen Seen ist das Wasser vom ungarischen Balaton - Meer sehr rein. Wegen der strengen Wasserschutzvorschriften mußten z.B. Motorbootfahrer in andere Gewässer ausweichen. Oft wird das Wasser als seidig bezeichnet, zumindest signalisiert die Haut diese Wirkung. Das ist keine Illusion: Das Wasser des Plattensees ist schwach alkalisch und weich, man könnte es aufgrund der feinen Schwebestoffe und mineralischen Partikel sogar als stark verdünntes Mineralwasser bezeichnen.
Der Balaton ist jedoch nicht nur ein riesiges "Strandbassin", sondern ein lebendes Wasser. Seine Fische gehen den Fischern in ihren kleinen Booten in die großen Netze oder den Einheimischen und Gästen an die Angel, die auf Stegen, in Kähnen, an den Molen oder ausgebauten Uferabschnitten geduldig darauf warten. Für den Fischreichtum des Plattensees wird übrigens auch "künstlich" gesorgt. Alljährlich werden Jungfische im See ausgesetzt.
Spricht man vom Urlaub am Plattensee, müssen natürlich auch die Fischgerichte Erwähnung finden. Der beliebteste Fisch des Balatons ist der "Weißfisch" oder die Brachse, eine schlanke, kleine Karpfenfischart, die in paprizierten Mehl gewendet und dann gebacken wird. Die Gräten kann man ohne Bedenken mit essen. Im Beliebtheitsgrad folgt dem Weißfisch der "Fogas", ein Raubfisch, der bis zu 10 kg auf die Waage bringen kann. Die kleineren, bis zu 1,5 kg schweren Exemplare nennt man Zander, die größeren Fogas. Der grätenlose Fisch mit seinem weißem Fleisch kann sich im Geschmack mit der Forelle messen, er wird zumeist im Ganzen gebraten, egal wie groß er ist. Der Weißfisch wird in Fischbuden am Strand angeboten, der Fogas, bzw. Zander als Delikatesse in vornehmen Restaurants serviert.
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