Reiseleitung in Ungarn, in Budapest - Ihr Partner für die Ungarnreise                                           Letzte Aktualisierung am 4. September 2010

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Spaß muß sein ...

 

Spaß mit der Waldkapelle
Frau Justizrat wünscht ihre Ferien im schönen Finsterwald zu verbringen.  Da ihr bekannt ist, daß der Andrang sehr groß ist, fährt sie schon einige Wochenvorher nach Finsterwald, um sich ein Zimmer nach ihrem Geschmack zu sichern.  Geführt vom Dorfschulmeister gelingt es ihr auch, das gewünschte Zimmer zu finden.  Befriedigt zieht Frau Justizrat nach Hause. 

Dort angelangt fällt ihr jedoch ein, daß sie vergessen hat zu fragen, ob ein WC vorhanden sei.  Sie schreibt daher dem dorfschulmeister in dieser Angelegenheit und bittet ihn um Auskunft.  Der Dorfschulmeister zerbricht sich den Kopf darüber, was "WC" heißen möge.  Er begiebt sich zum Pfarer und bittet ihn um Rat.  Nach vielen hin- und herreden kommen sie zur Auffassung, daß "WC" offenbar Waldkapelle heiße, eine solche hatte man kürzlich errichtet.  Der Dorfschulmeister schreibt nun an Frau Justizrat folgendes:

Sehr geehrte Frau Justizrat, WC vorhanden und liegt eine halbe Stunde vom Dorf entfernt inmitten eines schönen Tannenwaldes.  Schon wegen der schönen Lage ist ein Besuch derselben zu empfehlen.  Geöffnet ist die WC Mittwochs und Sonntags.  Es empfiehlt sich schon eine halbe Stunde vor Beginn dort zu sein, weil der Andrang sehr groß ist.  Doch brauchen Sie gnädige Frau keine Angst zu haben, denn es sind 60 Sitzplätze vorhanden und auch für genügend Stehplätze ist gesorgt.  Die Fremden sitzen auf der Galerie, von wo aus Sie die Vorgänge gut übersehen können.  Bei schönem Wetter  findet die Veranstaltung im Freien statt.  Sonntags empfiehlt sich der Besuch besonders, da dann die Sache mit Orgelbegleitung ausgeführt wird.  Die Akustik ist sehr gut und man kann einzelne Töne auf 100 Meter Entfernung gut hören.  In der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen in unserer WC grüßt Sie hochachtungsvoll Ihr ergebener Dorfschulmeister ...

 

Wie man einen Aal tötet  !!!!!
Der 12 jährige Josef war für sein Alter schon ziemlich neugierig.  Von einem Schulkameraden erfuhr er von einem Mädchen, das ihm den Hof machte.  Nun fragte er sich, wie man sowas anfängt.  Deshalb fragte er seine Mutter.  Anstatt es ihm richtig zu erklären, schlug sie ihm vor, sich hinter dem Vorhang zu verstecken, da seine Schwester Piroschka Besuch von ihrem Freund Stefan erwartete.  Am nächsten Tag fragte ihn die Mutter, was er denn so gelernt habe.  Als Antwort kam folgendes:

Piroschka und Stefan haben eine Weile dagesessen und geplaudert.  Aber dann hat Stefan fast das ganze Licht ausgemacht und sie fingen an sich zu umarmen und zu küssen.  Ich glaube Piroschka ist es schlecht geworden, denn Stefan fuhr ihr unter die Bluse, um nach ihrem Herz zu fühlen, wie es auch der Onkel Doktor macht.  Aber er hatte es schwer, das Herz zu finden, denn er fummelte eine ganze Weile herum.  Ich glaube, ihm ist's dann auch schlecht geworden, denn beide fingen plötzlich an zu seufzen.  Da sie nicht länger sitzen konnten, legten sie sich aufs Sofa.  Dann bekam Piroschka scheinbar Fieber.  Ich weiß es ganz genau, denn sie sagte, sie wäre ganz heiß.  Und dann fand ich heraus, wieso es den beiden so schlecht ging:  ein großer Aal muß in Stefans Hose gekrochen sein.  Er sprang heraus und stand fast senkrecht in die Höhe.  Er war fast 20 cm lang, ehrlich!  Jedenfalls hat Josef ihn gepackt, damit er nicht weg konnte.  Als Piroschka den Aal sah, bekam sie Angst.  Ihre Augen wurden ganz groß, ihr Mund stand offen und sie rief den lieben Gott.  Sie sagte, daß dies der größte sei, den sie je gesehen habe.  Wenn sie wüßte, daß es im See noch viel größere Aale gibt ...

Jedenfals war Piroschka sehr mutig und versuchte den Aal zu töten, indem sie ihm in den Kopf biss.  Plötzlich machte Piroschka ein sehr komisches Geräusch und ließ in gehen.  Ich glaube, da er zurückgebissen hat.  Dann schnappte ihn Piroschka und hielt ihn ganz fest, während Stefan eine Art Muschel aus seinem Porte-Monnaie holte.  Diese stülpte er dem Aal über dem Kopf, damit er nicht mehr beißen konnte.  Piroschka legte sich dann auf den Rücken und spreizte die Beine.  Stefan legte sich auf sie.  Anscheinend wollten sie den Aal zerquetschen, aber der Aal kämpfte wie ein verrückter und die beiden ächzten und stönten.  Sie kämpften so hart, daß beinahe das ganze Sofa umgefallen wäre.  Nach langer Zeit lagen beide still auf dem Sofa.  Stefan stand auf und siehe da, der Aal war tot.  Ich weiß es ganz genau, denn er hing so lasch da und seine Innereienhingen heraus.  Piroschka und Stefan waren zwar müde, doch sie küßten und umarmten sich trotzdem.  Und dann kam der Schock!  Der Aal war gar nicht tot, er lebte noch.  Er sprang hoch und fing wieder an zu kämpfen.  Diesmal sprang Piroschka auf und versuchte zu töten, indem sie sich auf ihm setzte.  Nach einer 30 minütigen Kampf war er endlich tot, denn Stefan zog ihm das Fell über die Ohren und spülte es im Klo hinunter.

Wie man Aale tötet weiß ich jetzt.  Aber was man mit einem Mädchen anfängt, weiß ich immer noch nicht !!!

 

Die Bohnensuppe
   Ich esse so gerne Bohnensuppe mit Speck,
   dafür lasse ich alles andere weg.
   Samstags tut meine Frau die oft kochen,
   neulich hatte ich wieder richtig gerochen.
   Mittags hab' ich drei Teller voll gegessen

   und anschließend 2 Stunden auf dem Klo gesessen.

   Ich habe getan was ich konnte, es hatte keinen Sinn,

   die Bohnen blieben drin.

 

   Dann ging ich zur Vorabendmesse um 18 Uhr.
   Mir ging's gut, mein Bauch drückte nur.
   Der Pastor Predigte vom jüngsten Gericht,
   der Angstschweiß stieg mir ins Gesicht.
   Er sprach von „Heulon” und „Zähneknirschen”,
   die Bohnen sich langsam zum Ausgang pinschen.
   Ich hörte Worte vom Teufelsqualm und Höllengestank,
   das war die Idee, Mensch Gott sei Dank.

 

   Ich versuchte unauffällig nach links und rechts zu schauen,
   da ist mir die erste Bohne leise abgehauen.
   Die zweite hatte ich unter Kontrolle,
   aber die dritte haute genau in die Vollen.
   So drei bis vier verließen leise meine Not,
   die Leute wurden blaß und Rot.
   Vorsichtig schiel ich die Kirche entlang,
   da liegen die ersten ohnmächtigen in der Bank.

 

   Am Marienaltar stand ein Strauß Flieder,
   Eine Oma sagt: was stinkt heute schon wieder!
   Die letzten Worte konnte sie nur noch sagen,
   dann ist sie auch langsam umgefallen.
   Der Pastor fragte: Was ist denn bloß?
   Da ruft einer hinter mir: Hier ist die Hölle los!

 

   Bei der Gelegenheit habe ich dann kurz entschlossen,
   meinen Hintermann auch abgeschossen.
   Der Pastor wird stutzig und fragt ganz verzagt:
   Hab' ich in der Predigt etwas falsches gesagt?
   Und als zwei Mann die Kirche verlassen,
   ruft er: So schlimm braucht ihr das nicht auffassen!

 

   Der Küster kam raus aus der Sakristei rasend,
   ich hatte mit einer Bohne das ewige Licht ausgeblasen.
   Er ist aber nur bis zur zweiten Stufe gekommen,
   schnupperte die Luft und wackelte benommen.
   An der Kommunionbank suchte er nach einem Halt,
   doch die nächste Bohne machte ihn kalt.

 

   Ich schaue mich um, so voller Entrüstung,
   da liegt der Organist schlapp über der Brüstung.
   Er ist am Würgen und scheint totkrank,
   ich ahne, da oben ist der meiste Gestank.
   Er rappelt sich und spielt, daß es zum Himmel schreit:
   Macht hoch die Tür, der Tod ist nicht weit.

 

   Endlich war die Messe vorbei, ich fühlte mich wieder frisch und fein.
   Da braust ein Ruf, die Bohnen sind endlich all.
   Der Pastor sagte noch vor kurzem:
   Man kann auch ohne Bohnen ................... ein guter Christ sein !

 

Pensionistenlied  (nach der Melodie: Lustig ist das Zigeunerleben)
Lustig ist das Pensionistenleben, Vario .....
brauchen nicht zur Arbeit gehen, Vario .....
leben so in den Tag hinein,
bald wird wieder der erste sein, Vario .....
 
Ruft uns mal der Petrus an, Vario .....
egal, ob Weiblein oder Mann, Vario .....
geben wir ihm dann Bescheid,
Pensionisten haben keine Zeit, Vario .....
 
Einsam wollen wir nicht sein, Vario .....
Drum sind wir auch nicht oft allein, Vario .....
dafür sorgt, das ist bekannt,
der Ungarische Pensionistenverband, Vario .....
 
Wir fahren gerne über land, Vario .....
viele Städte sind uns schon bekannt, Vario .....
wir steigen in den Autobus,
und machen mit den Sorgen Schluß, Vario .....
 
Ist die Reise wieder aus, Vario .....
fröhlich fahren wir nach Haus, Vario .....
denken an die schöne Zeit,
die Nächste ist ja nicht mehr weit, Vario .....
 
Sollte uns ein Leid gescheh'n, Vario .....
werden wir uns wiederseh'n, Vario .....
denn im Himmel ganz allein,
werden nur Pensionisten sein, Vario .....

 

Der Männerwitz und seine Folgen
Drei Ehemänner unternehmen gemeinsam eine mehrtägige Wanderung durch Nord-Ungarn.  Als sie am Abend gemütlich am Hotelbar sitzen und besonders gut gelaunt sind, erschließen sie sich ihren Frauen je eine Postkarte mit dem gleichen Inhalt nach Hause zu schicken:  "Wenn ich ein Vöglein wäre, flög ich zu Dir, da ich nicht fliegen kann, vögle ich hier!"

Die Reaktionen der Ehefrauen fielen unterschiedlich aus.  Die erste Frau schrieb: " Du warst zu Hause ja immer gemein, auch auf der Wanderung bleibst Du ein Schwein!"

Die zweite Frau war etwas humorvoller und antwortete:  "Von deienem Schreiben glaub' ich Dir kein Wort, Du konntest kaum hier geschweige denn dort!"

Und dritte Frau konterte:  "Da Du kein Vöglein bist sondern ein Wanderer, sei nur beruhigt mich vögelt ein anderer!"

 

So fing's an ...
 In einem Dorf da oh Graus, einmal brach die Scweinekrankheit aus.
 Verzweifelt rief die Bäuerin den Doktor an, daß er Schnellstens mit dem Pulver kam!
 Er fragte: "Was dem Schweinchen fehle...?"
 "...ja mei - sagt sie - "es läßt das Schweinchen hängen!"
 Die Bäuerin war umsorgt um's liebe Vieh, denn sowas gab's bei ihr noch nie!
 Das ist nicht weiter schlimm, das kriegen wir schon wieder hin.
 So gab der Doktor das Pulver aus und machte sich auf dem Weg nach Haus'.
 Da rief die Bäuerin wie besessen, beinahe hätte ich's vergessen !!!
 Herr Doktor - Herr Doktor schreiben Sie noch drei Pulver für meinen mann,
 denn er fängt mit dem selben Krankheit an !!!

 

Die Jahrespyramide
 Das große Glück, noch klein zu sein,
 sieht mancher Mensch als Kind  nicht  ein
 und möchte, daß er ungefähr so 16 oder 18 wär'.
 Doch schon mit 18 denkt er - halt,
 was über 20 ist, ist alt.
 Kaum ist die 20 knapp geschafft,
 erscheint die 40 greisenhaft.
 Doch dann die 40, da kommt die Wende,
 die 50 gilt beinah' als Ende.
 
 Doch nach der 50 so peu und peu,
 schraubt man das Ende in die Höh'.
 Die 60 erscheint noch ganz passabel,
 aber schon die 70 miserabel.
 Mit 70 hofft man still:
 Ich werd' 80, so Gott es will.
 
 Wer aber die 80 überlebt,
 zielstrebig auf die 90 sich bewegt.
 Bei 90 denkt man, das ist toll,
 da mach' ich auch die 100 voll.
 Da angelangt, zählt man geschwind,
 die Leute, die noch älter sind.

 

 

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